Stationen
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Kunstverein Kohlenhof Nürnberg
November/Dezember 2015
Team: Volkmann, Klier, Maubach, Pieger |
Im Oktober 2015 entstand das Konzept DIE INNERE STADT. Einen Monat später hatte das Team der Fa. Zusammenkunst bereits 24 Flüchtlinge "Künstlerisch erfasst". Die entstandenen Profilbilder stellten wir dann 4 Wochen lang im Kunstverein Kohlenhof aus. Am 23.12. 2015, also einen Tag vor Weihnachten, kochten die Flüchtlinge Speisen aus ihrer Heimat aus dem eingetauschten Geld von der Eröffnung. Sie wurden somit zum Gastgeber in der Galerie. |
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Ehrenhalle im Rathaus Nürnberg
März 2016
Team: Volkmann, Klier, Maubach, Pieger, Barthmeyer, Schmerling, Koller |
Die zweite Station der INNEREN STADT fand an ein politischen Ort statt - im alten Rathaus Nürnberg. 22 geflohene Menschen aus Syrien Iran, Irak, Eritrea und Somalia gestalteten ihre "Profilbilder", die dann bei der Ausstellungseröffnung, der "Menschlichen Erstaufnahme", von den Besuchern ausgepackt werden konnten, gegen 10,- EUR wohlgemerkt! Weitergehend ging es bei der Eröffnung um die Frage: Wer will seine private Küche für ein gemeinsames Kochen mit Flüchtlingen öffnen? Daraus entstanden fünf Kochpatenschaften: Fünf Familien kamen dann mit dem fertig gekochten Speisen zur "Sozialen Grundversorgung" ins Rathaus, wo der Tisch schon errichtet war. |
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Einwohnermeldeamt im Rathaus Murnau
Mai 2016
Team: Barton (VHS), Volkmann |
Im April 2016 konnte die Fa. Zusammenkunst eine Zwischennutzung im Einwohnermeldeamt in Murnau erwirken. Dort, wo sonst Anträge ausgestellt wurden, hingen nun 25 Profilbilder von geflohenen Menschen. Der Bürgermeister Herr Beuting eröffnete die Ausstellung und die Bilder wurden wieder gegen 10,- EUR von den Besuchern ausgepackt. Die "Soziale Grundversorgung" fand diesmal draußen vor dem Rathaus statt. Gekocht wurde wieder in Kochpatenschaften - Speisen aus aller Welt kamen auf den Tisch. Am Ende des Tages wurde spontan um den Tisch herum getanzt. |
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Bahnhof Gauting / Bosco Gauting
Juni 2016
Team: Bauer, Volkmann, Werndorfer, Kausche, Friedrich, Hettler, u.a. |
In Gauting fand die "Künstlerische Erfassung" parallel in mehreren Gruppen statt, sodass über 30 Flüchtlinge eine Profilbild von sich gestalteten. An einem Ort des "Kommen & Gehens", in einer ehemaligen Gaststätte am Bahnhof Gauting, stellten wir dann alle Bilder aus, natürlich wieder verpackt. Zur Eröffnung enthüllte die Bürgermeisterin Frau Kössinger das erste Bild. Wir konnten wieder einige Kochpatenschaften für die Finissage vermitteln. Diese fand dann im Bosco statt; im großen Theatersaal stand der große Tisch und lud, nach dem Sonnenuntergang - Ramadan!, alle zum Essen ein. |
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Galerie FOE, München
Juli 2016
Team: Siebeck, Ludwig Volkmann |
Erstmals wurde das Projekt DIE INNERE STADT finanziell unterstützt, Dank des Kulturreferates Münchens. In der Flüchtlingsunterkunft in Engelschalking mussten wir die "Künstlerische Erfassung" im Freien improvisieren, denn es gab in der Containersiedlung keinen Gruppenraum, der groß genug war. 19 Flüchtlinge fanden sich dann in der Ausstellung zur Eröffnung ein und waren stolz auf ihre enthüllten Profilbilder. Das Kochen fand diesmal in der Galerie statt und jeder Galeriebesucher konnte zuschauen oder mitkochen. Speisen aus Syrien, dem Iran, Irak, Somalia, Eritrea... wurden zum Festmahl. |
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Gustav-Adolf-Gedächtniskirche, Nürnberg
September 2016
Team: Klier, Klever, Volkmann, Maubach, Pieger |
Bei der Suche nach verschiedenen Ausstellungsorten für die INNERE STADT, um möglichst unterschiedliche Menschen zu erreichen, konnten wir mit der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in der Südstadt von Nürnberg kooperieren. In der nahegelegenen Flüchtlingsunterkunft entstanden die Profilbilder. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst wurden die verpackten Bilder dann am Altar enthüllt und in der Kirche aufgehängt. Die Finissage fand zentral im Kirchenraum statt. Ein großer Tisch wurde zum Sinnbild der Predigt und zum realen Ereignis für ein gemeinschaftliches Miteinander.
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Pellkovenschlösschen, München
November 2016
Team: Volkmann, Siebeck, Ludwig, Sedagat |
Durch die Zusammenlegung zweier Unterkünfte in München entstand eine Containersiedlung für ca. 180 Flüchtlinge. Hier führten wir die nächste "Künstlerische Erfassung" durch, bei welcher weitere 16 Profilbilder entstanden.
Die Ausstellungseröffnung fand dann im Pellkovenschlösschen statt und ging lang in den Abend hinein. Alle "Bilder" wurden einzeln eröffnet und somit zu berührenden Begegnungen, aus welchen dann auch sechs neue Kochpatenschaften an diesem Abend für die Finissage entstanden. Diese "Soziale Grundversorgung" wurde sehr lebendig, der Tisch war übervoll mit gekochten Speisen aus all den Ländern und ca. hundert Menschen aßen am Tisch zusammen und lernten sich kennen.
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Auferstehungskirche, Nürnberg
März 2017
Team: Maubach, Volkmann, Klier, Masud |
In der Regensburger Straße in Nürnberg liegt im „Wald“ versteckt eine Flüchtlingsunterkunft, in der wir 16 Menschen „künstlerisch erfasst“ haben. Die naheliegende Auferstehungskirche in Zabo/Nürnberg war weiterführend unser Partner für die Ausstellung.
Christen und Moslems feierten dort die „menschliche Erstaufnahme“. Zur Finissage räumten wir die Küche leer und stellten diagonal den großen Tisch für das gemeinsame Essen auf. In 7 privaten Küchen fanden sich dann Flüchtlinge und Nürnberger zusammen und kochten für die „soziale Grundversorgung“. |
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Schauburg, München
Juni 2019
Team: A. Marton, J. Volkmann Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München |
Jugendliche und junge Erwachsene, die über Jahre ihre Heimat verlassen haben, treffen sich in der Schauburg München zur „Künstlerischen Erfassung“. Die Ausstellung der Profilbilder im Foyer des Theaters geben Einblick in die Lebensverhältnisse und Gedanken der Menschen.
Für den 6. Juli stellen Münchner Bürger/innen ihre Küchen zur verfügung, um mit den jungen Menschen gemeinsam zu kochen - für die „Soziale Grundversorgung“. Der große Tisch steht öffentlich auf dem Elisabethplatz - und jeder ist eingeladen, die vielfältigen Geschmäcker der Welt zu genießen. |